Jetzt geht es aberlos.de – AberLos Shopsoftware

Als Hersteller von Shopsoftware steht die Zufriedenheit des Kunden im Mittelpunkt. Wenn Ware zurückgeht, sind viele rechtliche Bestimmungen und Besonderheiten zu beachten. Hierbei soll die Shopsoftware Shopbetreibern und Händlern helfen, in jedem Fall die richtigen Schritte einzuleiten und alles korrekt abzuwickeln. Für das doch recht häufig auftretende Problem des Warenrückgangs oder der Retoure hält eine gute Shopsoftware optimale Problemlösungen bereit. Herstellern von Shopsoftware sollte bekannt sein, dass Kunden und Besteller auch im Internet ein gesetzliches Widerrufsrecht eingeräumt wird. Niemand muss also ohne Gewähr und Absicherung die Katze im Sack kaufen. Gefällt eine Bestellung oder ein Artikel nicht, so hat der Kunde innerhalb einer bestimmten Frist die Möglichkeit, Ware an den Händler zurückzusenden und gleichzeitig Anspruch auf die Erstattung des Kaufpreises.

Shopsoftware und die neue Rechtsprechung des EuGH

Als Hersteller von Shopsoftware weisen wir die Kunden auch stets auf die Wichtigkeit einer geeigneten rechtssicheren Widerrufsbelehrung einer Verkaufsseite im Internet hin. Dies schafft Rechtssicherheit und Klarheit für beide Seiten. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes sind auch die Lieferkosten von der Rücknahmepflicht nicht ausgeschlossen. Lieferkosten müssen auf der Rechnung ausgewiesen sein, so dass der Kunde sie einsehen kann. Der europäische Gerichtshof sieht die online Händler in der Pflicht, dem Kunden im Widerrufsfall eben nicht nur den reinen Kaufpreis, sondern auch die Lieferkosten in vollem Umfang zu erstatten.

Wann der Kunde die Rücksendekosten zu tragen hat

Der Abzug vom Kaufpreis wäre nur dann statthaft, wenn ein Käufer vom Händler vor Abschluss des Kaufvertrages rechtswirksam über die so genannte Wertersatzpflicht zur Nutzung einer Ware aufgeklärt und belehrt hat. Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass der Kunde die Rücksendekosten zu tragen hat, wenn der Warenwert einen Betrag von 40 EUR nicht übersteigt oder vor Abschluss des Kaufvertrages vom Betreiber des online Shops dazu verpflichtet worden ist, beispielsweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Unklar bleibt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes bei Teilrücksendungen.

Anpassung der AGB an die neue Rechtsprechung

In der Praxis sind anteilige Berechnungen immer mit Problemen verbunden, von der Rechtsprechung lässt sich derzeit vermuten, dass sich auf kurz oder lang wohl die komplette Erstattung durch den Shopbetreiber durchsetzen wird. Der Hersteller von Shopsoftware berücksichtigt zum Wohle und im Sinne seiner Kunden stets als auch die aktuelle Rechtsprechung, sowohl national als auch auf europäischer Ebene. Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob die Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Sinne des Urteils des Europäischen Gerichtshofes angepasst werden müssen. Das Kapitel Versandkosten wird also auch in Zukunft die Shopbetreiber und die Hersteller von Shopsoftware beschäftigen.